Adria Umrundung 2019 - Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Montenegro, Albanien, Italien
Das Fernziel war Albanien und dann kam die Idee doch die ganze Adria zu umrunden. Um die Anfahrt aus Norddeutschland zu verkürzen ging es mit dem Autoreisezug von Hamburg nach Wien, von dort nach Slowenien, Kroatien, Bosnien, Montenegro und Albanien. Von dort mit der Fähre von Durres nach Bari in Italien und über die Abruzzen wieder zurück in den Norden.

 


Wicklow
Von Wien ging es über kleine Landstraßen und den Seebergsattel nach Slowenien. Der nächste Tag war fast komplett verregnet und bei Temperaturen von 3 bis 8 Grad ging es durch die Berge nach Kroatien. Erst an der Küste wurde es etwas milder und der Regen hörte auf. Wir stoppten für die Nacht in Senj, strichen die Berge für den nächsten Tag und blieben an der Küste um dem Regen zu entfliehen. Von Brela ging es erst einmal weiter an der Küste entlang und dann nach Bosnien auf einen Abstecher nach Mostar. Durch die Berge Bosniens ging es auf einer kleinen geschotterten Straße im Schneeregen über die grüne Grenze nach Montenegro, wo wir einige Stunden später nach dem nächsten Schneeregen und 2 Grad ein warmes Hotel erreichten. Durch die Berge Montenegros ging es in Richtung Küste und über die Grenze nach Albanien.
Healy Pass
Nach einer Nacht in Shkodra ging es weiter bei schönem Wetter über gute und schlechte albanische Straßen und einem 50 km Offroad Abstecher durchs Bergland den mein Navi aber für eine befestigte Straße hielt. Und auch dort im Nirgendwo gibt es ein kleines bewohntes Dorf, unheimlich einsam gelegen. Der Weg führte uns weiter in Richtung Meer und hinunter bis über den Llogara Pass. Nach einem Ruhetag in Vlore nahmen wir die Nachtfähre von Durres nach Bari in Italien. Durch die Abruzzen ging es wieder nach Norden. Mit großen Schritten dann durch's Trentino an Meran vorbei über den Reschenpass nach Österreich. Im Regen die letzten Alpenkilometer über den Fernpass zurück nach Deutschland. Die letzte Etappe führte von Pfronten über 570 km Landstraße bis Kassel, um dann die letzten 310 km bis Bremen noch auf der Autobahn abzureissen.
Connemara
In 14 Tagen fuhren wir durch 8 Länder und legten knapp über 5.000 Kilometer zurück. Es war eine erlebnisreiche Reise, mit tollen Eindrücken, schöner Landschaft, freundlichen Menschen aber auch dem bedrückendem Erleben des Erdbebengebiets in der Region um Amatrice. 3 Jahre nach dem schweren Beben von 2016 ist die schwere Zerstörung der Dörfer überall in der Region noch allgegenwertig. Kein großes Glück hatten wir mit dem Wetter. In den Bergen oft nur einstellige Temperaturen, runter bis auf 1 Grad und Schneefall und oft von viel Regen begleitet. Viel zu selten war es das frühsommerliche Wetter mit 20 Grad das wir uns erhofft hatten. Aber Europa war in den 2 Wochen halt auf Schlechtwetterkurs. Es war eine Reise die in guter Erinnerung bleibt.