Enduromania 2009
Auch in diesem Jahr wollte ich mir nicht die Enduromania entgehen lassen. Steffi, Timo und ich sind nach Rumänien gereist und haben uns den Jungs vom Masomoto Team angeschlossen die wir im letzten Jahr kennengelernt haben.

 


Downhill
Harry, Klaus, Horst und Rene waren im letzten Jahr bereits die Woche mit Dougie MacLean (Race Director bei RedBullRomaniacs) unterwegs und waren so begeistert gewesen das wir in diesem Jahr nun gemeinsam mit den Vieren und Dougie auf Tour gehen wollten. Harry war aber leider schon raus als wir ankammen. Die vier sind schon am Freitag und Samstag gefahren und er hatte seine Schulter am Samstag verletzt. Somit konnte er leider den Rest der Woche nicht mehr starten. Die Idee mit Dougie als Tourguide unterwegs zu sein gefiel mir richtig gut, da ich nach sechs Enduromanias mal wirklich neue Tracks entdecken wollte. Und das hat wunderbar geklappt, viele von Dougies Tracks hätte ich wahrscheinlich nie gefunden. Das wir dabei keine Punkte sammeln war vorab schon klar.
Sperre
Somit ging es nur ums Endurofahren auf Wegen die den meisten Enduromania Teilnehmer verschlossen bleiben, da teilweise kaum zu finden. Am Sonntag war lockeres Einrollen für uns, mit Pause in Valiug am See. Am Montag ging es dann über den Muntele Mic hinunter zum Stausee Poiana Marului. Auf dem Rückweg von Maru nach Turnu Ruieni haben wir schon befürchtet im Wald übernachten zu müssen. Dougie war den Weg noch drei Wochen zuvor gefahren, nun machten uns etliche umgestürzte Bäume das Leben extrem schwer, am steilsten Stück war keiner in der Lage sein Motorrad hochzufahren und so musste Dougie alle sieben Enduros hochfahren, was ihm aber auch nur zweimal alleine gelang, den Rest schafften wir nur gemeinsam hoch. Das hat meine Fahrkünste mal wieder ins rechte Licht gerückt.
Donau
Dienstag und Mittwoch liefen normal und am Donnerstag haben wir uns dann in Richtung Donau aufgemacht, sind dann aber aus zeitlichen Gründen nur bis etwas südlich von Baile Herculane gefahren und haben die Donau von oben gesehen. Die über 200 km offroad waren am Ende recht anstregend, zumal wir die letzen zwei Stunden ohne Pause gefahren sind. Freitag haben wir noch eine kleine Runde gemacht die aber auch wieder tolle Ausblicke parat hatte und Dougie hierbei noch einen neuen Track gefunden hat. Die ganzen sechs Tage hatten wir ein tolles Wetter mit bis zu 32° C. Das beste, wir hatten alle überhaupt keine technischen Pannen. Gibt es in Europa ein besseres Enduro Gebiet außer Rumänien? Dougie meint nein und ich kann es mir auch fast nicht vorstellen.