Schottland 2009
In diesem Jahr ging es mit der LC8 nach Schottland. Für mich bisher ein weißer Fleck auf der Karte. Mit mir zusammen unterwegs waren Olaf und Timo

 


Lakedistrict
Mit der Fähre fuhren wir von Ijmuiden, nahe Amsterdam, nach Newcastle im Nordosten Englands. Den ersten Tag fuhren wir an die Westküste um einen Abstecher in den Lake District zu unternehmen. Dies erwies sich aber aus zwei Gründen nicht als lohnenswert. 1. fuhren wir dort im Dauerregen und konnten die tolle Landschaft teils nur erahnen und 2. war Sonntag und halb England hatte scheinbar auch die Idee dort einen Tag zu verbringen und so war auf vielen Strecken auch noch ein wahnsinns Verkehr. Am nächsten Tag überquerten wir dann die Grenze zu Schottland. Das schlechte Wetter blieb uns in der ersten Hälfte unser Reise relativ treu. Hier zeigte sich das gute GoreTex Klamotten sich wirklich lohnen, sie blieben auch nach Stunden im Regen trocken.
Beach
Das es in Schottland regnet war uns schon klar, das es eventuell auch jeden Tag regnet hielten wir für möglich, dachten aber das es dazwischen auch öfters trocken ist und mal die Sonne scheint. In den ersten Tagen waren die Regenpausen aber meistens sehr kurz. Wobei wir auch Glück hatten und auf der Isle of Skye nach stundenlanger Anfahrt im Regen gar keinen Regen hatten. Ist die Landschaft im Regen schon interessant, wenn man davon etwas sieht, ist es schon toll wenn es trocken ist. Kommt dann aber die Sonne raus wird es wirklich traumhaft, die Sicht ist unheimlich klar, die Farben des Himmels, der Seen und Flüsse und das Gras leuchten richtig. Die Landschaft ist zum Teil extrem abwechselnd, eben noch Agrarland mit Feldern und Weiden, fährt man ein paar Kilometer weiter durch ein Hochmoor.
Grenze
Im großen und ganzen umrundeten wir Schottland im Uhrzeigersinn. Machten einen Abstecher auf die Isle of Skye und fuhren von Inverness aus wieder ins Landesinnere und wieder zurück. Die Küste um Aberdeen herum ließen wir aber aus. Am besten gefiel uns der Nordwesten und die Isle of Skye, dort war der Verkehr sehr gering und die Landschaft so schön. Das mag natürlich auch am Wetter gelegen haben, denn dort hatten wir doch häufiger Sonne. Zum Abschluss unser knapp zwei wöchigen Tour blieben wir für einen Sightseeing Tag in Edinburgh. Am letzen Tag ging es nur noch direkt von dort nach Newcastle zum Fährhafen. Auf jeden Fall haben wir noch einiges übrig gelassen für einen weiteren Besuch, auch wenn dieser vielleicht erst in einigen Jahren stattfindet.