Süd und Fjordnorwegen 2025
Auch im Juli 2025 führte uns der Weg wieder nach Norwegen. Dieses Mal stand Süd- und Fjordnorwegen auf dem Programm. Es wurde eine Tour durch eine wundervolle Landschaft bei sommerlichen Temperaturen.

 

Sognefjell
Von Hirtshals im Norden Dänemarks ging es mit der Colorline Fähre in gut 3 Stunden nach Kristiansand. Zuerst führte uns der Weg entlang der Küste in Richtung Oslo. Von dort ging es in Richtung Fjordland. Über die kleine Mautstraße Tindevegen erreichten wir das Sognefjell, ein Traum Schnee und Sonne. Einen Tag später stand der Gamle Strynefjellsvegen auf dem Plan, wie auch auf meiner Motorradtour 2023. Anschließend besuchten wir ebenfalls wie 2023 den Aussichtspunkt Dalsnibba mit dem fantastischen Ausblick aus 1.500 Meter Höhe hinunter zum Geiranger Fjord. Wir sparten uns dann aber die Abfahrt zum Geiranger Fjord und fuhren weiter in Richtung Westküste. Unser Ziel, die Vogelinsel Runde sparten wir uns für den nächsten Tag auf, da wir nicht sicher waren auf dem kleinen Goksøyr Camping gegen Abend noch einen Platz zu bekommen.

Segla
Am nächsten Morgen kamen wir für unsere Verhältnisse früh, um 10 Uhr, los. Somit waren wir auch schon entsprechend früh auf Runde und bekamen einen guten Platz auf dem einzigen Campingplatz der Insel. Der perfekte Ort, um zum Vogelfelsen zu wandern. Endlich wollte ich einmal Papageitaucher sehen. Am besten kann man diese beobachten, wenn sie Abends vom Meer zurück kommen. Am Nachmittag wanderten wir den Rundweg ab, vorbei an der Basstölpel Kolonie. Gegen halb neun am Abend konnten wir nicht mehr warten und erklommen zum zweiten Mal den steilen Aufstieg zum Vogelfelsen. Ein großartiges Erlebnis die Papageitaucher aus nächster Nähe zu beobachten. War es auf Runde noch bedeckt erwartete uns am nächsten Ziel Refviksanden bestes Sommerwetter und wieder waren wir früh dran und konnten einen guten Stellplatz bekommen.

Überfahrt Bodø
Der weiße Traumstrand Refviksanden lockte auch viele Norweger an die hier ihr Wochenende verbrachten. Wurde es auf dem Campingplatz teilweise recht eng, bietet der weitläufige Strand genügend Platz. Wir verbrachten 2 Nächte dort und genossen Sonne, Strand und Meer.
Von der Küste ging es dann wieder ins Fjordland und über das Gaularfjell hinunter zum Sognefjord. Einen Tag später dann über das Vikafjell zum Hardangerfjord. Dort machten wir eine kleine Wanderung zum Gletschersee Bondhusvatnet. Anschließend ging es wieder in Richtung Westküste bis nach Stavanger. Nach den Stränden an der Südküste verbrachten wir die letzte Nacht auf dem Wohnmobilstellplatz in Mandal, bevor wir am nächsten Tag wieder mit der Fähre von Kristiansand nach Hirtshals fuhren. Unsere Rundtour in Norwegen war rund 2.250 km lang plus die Hin- und Rückreise nach Hirtshals.