Dänemark 2020
Mit den Herbstferien erreichte uns die zweite Welle der Corona Pandemie und Bremen wurde kurz vor den Herbstferien zum Corona Risikogebiet. Etliche Bundesländer erließen ein Beherbungsverbot für Leute aus Risikogebieten, außer Thüringen. Kurz bevor wir dorthin starten wollten war aber für Tage Dauerregen angesagt und damit wählten wir Dänemark als Alternative, dorthin durften wir auch noch einreisen.

 

Küste
Mit unserem neuen Ford Nugget steuerten wir zuerst die Insel Rømø an der Westküste, kurz hinter der deutschen Grenze, an. Der riesige Lakolk Strand darf zu einem großen Teil mit dem Auto befahren werden, nur übernachten ist dort nicht erlaubt. Da der Campingplatz aber direkt hinter den Dünen liegt kann man auch von dort in ein paar Minuten am Strand sein und durch die Dünen wandern. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, viel Sonne und tagsüber zwischen 10 und 12 Grad, das ließ sich mit entsprechenden Klamotten gut aushalten. Windgeschützt in der Sonne war es sogar richtig angenehm. Mit den Fahrrädern machten wir eine Tour über die Insel, die ein guter Ort für ruhige entspannte Tage ist. Außer Natur gibt es allerdings auch nichts zu entdecken. Nach 4 Tage fuhren wir ein Stücke weiter in Richtung Norden.
Ploumanach
Auf dem Weg nach Hvide Sande stoppten wir am Strand von Nymindegab. Die Dünenlandschaft an diesem Teil der Westküste ist wirklich beeindruckend schön, der Sand am Strand herrlich weiß und wenn dann im Herbst die Sonne scheint kann man sich sehr gut einen Sommertag am Strand vorstellen. Meine Kindheitserinnerungen an die Urlaube in Dänemark sind allerdings eher von Wind, Regen und kaltem Wasser geprägt und so bin ich seit meiner Kindheit nicht wieder nach Dänemark in den Urlaub gefahren. Vielleicht hatte ich auch einfach kein Auge für die Schönheit der Natur damals, denn nun bin ich doch von der Westküste durchaus beeindruckt. Hvide Sande ist ein netter kleiner Ort und vom Campingplatz in 2 km mit dem Fahrrad schnell zu erreichen.
Plage Pen Hat
Mit Verjers Strand gibt es noch einen weiteren Autostrand an der Westküste. Von Hvide Sand in gut einer dreiviertel Stunde zu erreichen. Wir verbrachten den ganzen Tag dort und fuhren erst am Abend auf einen Campingplatz um die Ecke. Leider ist in Dänemark freies Stehen mit dem Camper nicht erlaubt und die Strafe ist dafür auch entsprechend hoch, so das wir es nicht probieren wollten. Der nächste Tag war dann bewölkt und der Wind pfiff empfndlich kalt über den Strand am Blåvandshuk Leuchtturm, die kommende Regenfront mit Orkanböen kündigte sich schon mal an. Wir machten uns nach einer guten Woche wieder auf den Weg zurück nach Bremen und werden bestimmt wieder nach Dänemark fahren, denn gerade wenn man nicht viel Zeit hat ist es für uns ein schönes Ziel und mit 4 bis 5 Stunden Fahrzeit auch nicht weit weg.